Karpfen 1 title

Foto 1 Karpfen Angeln

Die top Angel Fotos

Karpfen 2 title

Foto 2 Karpfen Angeln

Die top Angel Fotos

Karpfen 3 title

Foto 3 Karpfen Angeln

Die top Angel Fotos

Karpfen 4 title

Foto 4 Karpfen Angeln

Die top Angel Fotos

Karpfen 5 title

Foto 5 Karpfen Angeln

Die top Angel Fotos

 

Monthly Archives: Januar 2012

Karpfen im Winter !!!

 

Fischen im Winter auf Karpfen, ist nicht nur eine Herausforderung für das Material, sondern auch für den Angler. Die klirrende Kälte macht ja leider nicht vor unserem Bivvy halt, sondern möchte ja mit rein!!! Unsere Heizung im Bivvy verrichtet meist zuverlässig ihre Arbeit, sollte jedoch der Sauerstoffgehalt zu tief sinken, schaltet sich diese aus. Darauf haben die Minusgrade nur gewartet und machen sich dann auch im Bivvy breit. Solange es nicht zu kalt wird , macht das Fischen auf Karpfen Sinn. Die Wasseroberfläche kühlt meisst schnell ab und beträgt im Winter vielleicht 2-3 Grad. Aber misst man unterhalb der Sprungschicht die Temperatur, wird es immer wärmer, je tiefer man kommt.  Im Sommer ist dieses genau anders herum. Denkt  mal kurz daran, wenn Ihr baden wart und taucht in die Tiefe ab. Oben ist das Wasser noch ok, taucht Ihr durch die Sprungschicht hindurch, wird das Wasser plötzlich kälter. Das Wasser hat im Sommer recht wenig Bewegung in einem See und wird daher nicht so gut umgewälzt, deshalb entsteht diese Sprungschicht Dieses Man fängt zwar nicht mehr soviel Karpfen wie im Sommer, aber man fängt und darauf kommt es ja letztendlich an. Nur müssen wir als Carphunter etwas umdenken. Anders als im Sommer, bedingt durch das kalte Wasser, fahren die Fische ihren Stoffwechselhaushalt runter. Sie schwimmen nicht mehr soviel herum und verbrauchen kaum Energie. Natürlich fressen unsere Freunde weiter, aber lange nicht mehr so wie im Sommer. Deshalb ist es auch sehr wichtig das angebotende Futter und Köder gut auszuwählen. Es sollte definitiv sehr leicht verdaulich sein. Boilies sollten besser nur kurz angedämpft sein, somit zerfallen sie besser und lösen sich auch erst nach Stunden vollständig im Wasser auf. Zum Anfüttern sollte darauf geachtet werden, hochauflösendes Futter zu verwenden. Besser solche Futterpartikel verwenden, die eine schöne Wolke am Grund erzeugen. Ein schöner Mix aus allem, wäre ebenfalls von Vorteil. Das Grundfutter sollte auch von allem etwas haben, wie z. B. Milchpulver, Fischprotein und auch Fischmehl oder Geflügelprotein. Diese erzeugen im Wasser nach dem auflösen des PVA-Säckchen eine unwiderstehliche Wolke, was den Karpfen auch im Winter neugierig macht.

Bei der Hakengrösse, als auch bei der Wahl des Rig’s, sowie Schnurstärke, sollte auch umgedacht werden. Im Winter ist es besser etwas leichter und feiner zu fischen. Es ist auch im Winter von Vorteil, ein Inlineblei zu verwenden. Dieses hat den Vorteil das wir einen direkten Bleikontakt zu haben. Das Blei hat den Schwerpunkt ganz vorn und unser Rig hat sofortigen Kontakt zum Blei bei einem Anbiss. Der Haken geht direkt dort rein, wo der Haken landen sollte. Die Fische bewegen sich kaum bei der Nahrungsaufnahme und deshalb ist es wichtig einen direkten Kontakt zum Blei zu haben. Das Rig sollte niemals länger als 15 cm sein !!! Wie bereits erwähnt, bewegt sich der Karpfen nicht viel bei der Nahrungsaufnahme und deshalb sollte das Rig recht kurz gewählt werden, um schnell einen Kontakt zum Blei zu haben und sich selbst zu haken.

Wer schon mal im Winter auf Karpfen geangelt hat, weiss das das nur was für die ganz Harten unter uns ist. Eigentlich macht es nicht ganz so viel Spass. Es funktioniert nicht alles so geschmeidig wie im Sommer. Wenn unsere Schnur nass wird, lässt sie sich nur schwer wieder einrollen, alles geht etwas langsamer und schwerer und wir haben ständig kalte Hände und Füsse. Also man sollte es mal mitgemacht haben, um auch mal mitreden zu können. In den Wintermonaten sollte man sich doch besser wieder auf die kommende neue Saison freuen und dann von einem neuen persönlichen Rekord träumen und zwar nachts im warmen heimischen Bettchen, :-) ))

Grasskarpfen !!!

 

Der Graskarpfen, auch genannt der Graser. Was ist überhaupt ein Graskarpfen? Ein Graskarpfen ist ein asiatischer Weissfisch. Er hebt sich durch seine raketenförmige Form von den anderen Fischen ab. Von einem Carphunter geliebt, vom anderen ungeliebt, aber auch nicht ganz so einfach ihn nachzustellen und ihn zu überlisten. Er kann sich stundenlang auf unseren Angelplatz tummeln ohne das man einen Biss bekommt. Man kann oft beobachten wie sie an der Oberfläche fressen, nur unseren Köder beachten sie nicht. Ihre eigentliche Nahrung besteht hauptsächlich aus jungen Trieben von Schilf und Seerosen. Ich habe schon oft beobachtet, wie Graskarpfen am Schilfgürtel sich die Schilfspitzen mit ihr flaches hartes Maul nehmen, dann rückwärts schwimmen und blitzschnell mit einer schnellen Bewegung diese abreissen und fressen. Die Spitzen sind zart und schmecken ihnen wohl am besten. Ein guter Beobachter sieht von weitem schon wo sich die Fressplätze von Graskarpfen befinden. Auch wenn man seine Ruten raus bringt oder zum anfüttern raus fährt sollte der Carphunter, der auch einen Graser fangen will, seine Augen offen halten. Auch ein guter Hinweis darauf, ob sich ein Graser oft an einer bestimmten Stelle aufhält, sind seine Ausscheidungen. Diese erkennt man gut durch giftgrüne schwimmende ” Raupen” auf der Wasseroberfläche. Je grösser und dicker diese “Objekte” sind, um so grösser wohl auch der Graser.. Das dieser Asiate auch eine gigantische Grösse erreichen kann, ist wohl auch jedem Carphunter bekannt. Mein persönlicher Rekord liegt bei 1,25 und 52 Pfd.

Die Graser die es in unseren Gewässern gibt, sind meist schon sehr alt, da sie kaum eine Chance haben sich zu vermehren. Demzufolge kennen diese Fische schon einige Haken und wissen wann es für sie gefährlich wird. Dennoch ist der Drill eines Grasers immer sehr spektakulär. Sie lassen sich oft ohne grosse Gegenwähr ans Ufer ziehen, bis zu dem Punkt, wenn sie den Grund am Bauch spüren, dann drehen sie sich blitzschnell um und ab geht die Post. Wehe dem, wer nicht richtig seine Bremse an seiner Rolle eingestellt hat. Der erlebt, wenn der Asiate gross genug ist, immer einen Abriss. Wenn der Graser beisst, erlebt man meisstens einen Fallbiss. Typisch für Graser. Was auch typisch ist für Graser, ist oftmals ein Doppelrun. Ich selbst habe es schon erlebt, dass ich nachts aus dem Bett geklingelt wurde und mit meinem Freund, fast zeitgleich einen Biss bekam und wir bis zu den Knien im Wasser standen und unseren Fisch drillten, als 20 Meter hinter mir meine Funkbox einen nächsten Biss meldete. Anfangs glaubte ich noch, dass der Karpfen, den ich gerade drillte in meine andere Rute schwamm. Aber als nach dem fallen des Swingers der Vollrun erfolgte, wusste ich das da noch ein Fisch meinem Köder nicht wiederstehen konnte. Man ist natürlich in so einer Situation mächtig überfordert, zumal mein Freund selbst einen Fisch drillte und er mir nicht wirklich helfen konnte. Aber mit viel Übersicht und Bedacht, schafft man das auch.

 Etwas andere Strategie !!!

Es genügt nicht nur beim Graser fischen die Vorfachlänge zu verändern, sondern auch die Anfütterstrategie zu verändern. Da der Fisch sehr lang ist und beim fressen anders vorgeht als unsere Spiegler, sollte das Vorfach etwas länger gewählt werden und vorallem etwas steifer. Der Graser liebt grosse Futterplätze. Ihr Maul hat sich ihrem Fressverhalten angepasst hat und extrem oberständig. Also zu Nahrungsaufnahme am Grund kaum geeignet. Deshalb steht der Graskarpfen fast senkrecht im Wasser, wenn er am Grund frisst. Die Köder sollten auch Naturverbunden sein. Gern gefressen wird immer noch Hartmais und auch Tigernüsse sind eine Delikatesse. Diese grosszügig und grossflächig verteilt bringt auch den gewünschten Erfolg. Wenn der erste Fisch gefangen ist, sollte so schnell nicht mehr nachgefüttert werden. Somit wird der Hakenköder schneller gefunden. Um den Graser auf Euren Hakenköder aufmerksam zu machen, wäre auch eine hohe Lockwirkung von Vorteil. Bei den Vorfächern kann ebenfalls gewählt werden zwischen hart und weich. Auch eine Kombination aus beidem ist ok. Man sollte diese Dinge austesten, um sich dann für eine Montage zu entscheiden. Auf alle Fälle, sind das Stiff-Rig und der D-Ring empfehlenswert für die jagd nach den Asiaten. Beide Montagen sind hier auch schon ausführlich beschrieben worden. Die Graser nehmen Korn für Korn das Futter vom Grund und deshalb ist es ratsam nicht mehr als zwei Körner auf’s Haar zu zaubern. Das D-Rig ist deshalb ideal für unsere Asiaten, da sich der Haken bei der geringsten Bewegung ins Maul einhakt. Der Köder ist direkt am Haken und so wird der Haken gleich mit eingesaugt. Beim Stiff-Rig, kurzes Mono-Vorfach mit einer kleinen Hakengrösse.

Eines wäre vielleicht noch ratsam und von Vorteil für unsere Asiaten, schafft Euch etwas grössere Abhakmatten an, denn ein Doppellauf ist bei diesen Brüdern nicht ausgeschlossen. Und wenn Ihr den gefangenen Asiaten wieder seinem Element übergebt, denkt daran, dieser Fisch ist sehr empfindlich und benötigt eine ganze Weile, bis er wieder bei Kräften ist. Er verliert bei einem Drill soviel Sauerstoff, dass sie manchmal eine halbe Stunde benötigen sich davon zu erholen. Dieses ist auch sehr von den Wassertemperaturen abhängig ist. Je wärmer das Wasser, um so schwieriger ist es für den Graser. Also gebt Ihm viel Zeit sich zu akklimatisieren.

 

                  Carpfisher.info wünscht Petri Heil

 

 

Steine als Alternative !!!

 

Oft wurde schon darüber diskutiert, was Karpfen misstrauisch macht, warum sie so scheu sind. Alles darauf zu schieben, dass es in der Natur des Karpfen liegt, glaube ich so nicht.! Vielmehr denke ich das es immer die gleiche Vorgehensweise des Carphunter’s ist, den immer schlauer werdenen Karpfen zu überlisten. Ich glaube das Karpfen es merken, an einem See wo viel gefischt wird, dass immer dann was passiert wenn da so ein komisches Ding neben dem Boilie liegt.

Das Blei.

Für uns aber sehr wichtig, um die Schnur straff zu halten. Unseren Köder am Futterplatz zu halten und das sich der Karpfen beim Anbiss selbst hakt. Deshalb ist es für uns wichtig dieses Blei am Rig zu haben. Wenn man sich mal in einem gut sortiertem Angelladen umschaut, merkt man das diese Bleie in vielen verschiedenen Farben und Formen angeboten werden. Leider sind diese Bleie sehr teuer, egal welcher Hersteller es ist, diese Bleie sind einfach zu teuer, wenn man bedenkt, wieviele davon im Gewässer zurück bleiben. Nicht nur durch Abrisse, sondern auch durch diese Cliptechnik wird das Blei beim Anbiss ausgeklingt und sinkt auf den Grund. Alles zum besseren Drill des Fisches durch Hindernisse. Egal für welches Blei man sich entscheidet, für den schlauen Karpfen ist es etwas Fremdes in seinem Element.  Je öfter man Karpfen in einem Gewässer fängt, je misstrauischer werden diese auch mit der Zeit werden. Mag sein das der Fisch kein Langzeitgedächtnis hat, aber ich glaube schon das sie beim Anblick des Bleies eine gewisse Gefahr merken. Nun gibt es ja Gott sei dank eine Alternative für das Blei. Genau,

Der Stein.

Man findet Steine überall. Sie liegen verteilt wie Sand am Meer. Ob auf der Strasse, im Wald oder an der Ostsee, es ist egal, sie passen alle irgendwie. Und wo findet man Steine noch??? Genau in jedem Gewässer. Also kennt unser Zielfisch diese Steine. Warum sollte der Karpfen misstrauisch sein ??? Der einzige Nachteil ist , dass der Stein nicht so eine hohe Dichte hat, um an das Gewicht von einem Blei heran zu kommen. Das heisst das der Stein immer etwas grösser ist. Beim werfen ist das vielleicht nicht ganz so günstig, aber es gibt ja auch formschnittige Steine. Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich, ….toll, wie bekomme ich denn diesen Stein an mein Rig ??? Berechtigte Frage. Aber die Lösung einfach und genial !!!

Erster Schritt.

Sammelt Steine, die so um die 100 Gramm wiegen und eine längliche runde Form haben. So wie dieser Stein auf dem Foto hier.  Dieser wiegt genau 89 Gramm.

Zweiter Schritt.

Nehmt Euch einen scharfen Bohrer für Stein oder Granit und bohrt ein Loch in den Stein. Die Stärke des Bohrers wählt minimal grösser als der Wirbel der dann dort in dieses Loch verklebt werden soll. Dabei spielt die Grösse des Wirbels eine unwesentliche Rolle, Ihr müsst nur darauf achten das Ihr den fertigen Stein noch auf Euer Safety Lead Clip einhängen könnt.

Dritter Schritt.

Nun ist es sinnvoll einen 2 Komponentenkleber zu benutzen oder einfach Silikon zu benutzen. Welche Wirbel Ihr einkleben wollt ist auch unwichtig. Hauptsache Ihr nehmt einen, ;-) ) Auf dem Foto seht Ihr welche Varinten in Frage kommen sollten.

Vierter Schritt.

Jetzt wird nur noch der fertige Stein in Euer Saftey Laed Clip eingehangen und fertig ist die Bleialternative die in keinem Karpfen das Misstrauen wecken dürfte. Und das Beste ist, es schont Euer Geldbeutel.

 Carpfisher.info wünscht wie immer, gutes gelingen & Petri Heil

Kombiköder !!!

 

Vieles kann und wird von renomierten Karpfenanglern angewandt. Selbst an völlig unbekannten Seen und Gewässern wurde es ausprobiert und es führte zum gewünschten Erfolg. Unter dem Boilieteppich werden noch Mengen an Mais, Pellets und kleinkörnigen Partikeln zugefüttert. Aber manchmal reicht es dem scheuen skeptischen Karpfen nicht, um ihn zu überlisten. Nun ist der Einfallsreichtum des Carphunters gefragt. Eine Kombination am Haar kann manchmal der Schlüssel zum Erfolg sein. Und da gibt es schier viele Möglichkeiten. Hier nur mal einige Möglichkeiten, die den Karpfen zum anbeissen “gezwungen” haben. Eine Kombi am Haar, ob nun mit Boilie oder Pellets oder Naturköder ist oft erfolgreicher als ein einzelner Boilie. Hier nun ein paar Auszüge aus der Kombivielfalt.

Variante 1

Ein Fruchtboilie, in diesem Fall Kirsche-Vogelfutter, wird mit einer Rosine auf einem grossflächig angelegten Futterteppich mit Partikeln angeboten.

 

Variante 2

Die alte und natürlich bewerte Methode, der so genannte Schneemann. Ein normaler 24 Boilie, in diesem Fall, Scopex Squit+ Robin Red und der natürlich dazu gehörende Popi, so das sich der angebotene Boilie von den anderen Boilies regelrecht abhebt. Von unserem Zielfisch gern genommen.

   

Variante 3

Furchtbar gern sammelt der Karpfen die Tigernüsse, er ist der Einzige der sie knacken kann und es schmeckt ihm offenbar sehr gut. Einen dicken Maisteppich mit Hanf und Tigernüssen, dazu eine Hand voll unser Boilies und dann das Rig mit nur einem Boilie und ein paar Tigernüsse und der Karpfen kann nicht vorbei schwimmen. Hier in diesem Fall ein Boilie Garnelocrab und dazu ein paar Tigernüsse auf’s Haar.

Variante 4

Auch ein sehr interessanter Mix, wie in diesem Falle,  wäre ein Fisch- Birdfoodboilie mit einem kleinem Popi mit völlig anderer Geschmacksrichtung. Hier ein Popi mit Orange. Durch den kleinen Popup Boilie hebt sich der kleine Popi etwas vom grösseren Boilie ab. Das fällt unserem Karpfen auch auf. Durch den völlig anderen Geschmack des Popi’s wird er ohnehin neugierig und nimmt ihn vor den anderen Artgenossen.

Variante 5

Nun zu den Boilie und Naturködermix. Eine besondere Art, ist immer noch der Boilie- Maismix. Einfach einen Boilie auf’s Haarmit dem Ihr fischt und dann noch 2-4 Maiskörner mit auf’s Haar und fertig ist es.

 Variante 6

Eine reine Naturködermixtur ist auch immer sehr hilfreich, wenn nichts mehr geht. Dabei reicht oftmals die einfache Maiskette ( besser Hartmais). Der andere Mais aus der Büchse ist meisst zu zart und weich und die Weissfische haben es oft innerhalb kurzer Zeit abgefressen. Aber manchmal auch sehr verlockend, wenn Ihr von allem etwas auf’s Haar macht.In diesem Fall hier nur Mais und Tigernüsse  Haar macht. In diesem Fall hier nur Mais und Tigernüsse.

Variante 7

Ein wahres Wunder ist manchmal auch der “Whopperboilie”. Einfach einen 24 Boilie teilen, von einem anderen Boilie nur ein Viertel auf jeder Seite abschneiden und des Mittelstück zwischen die geteilten Boiliehälften legen und rauf auf’s Haar. Nun ist er fertig der “Whopperboilie” (der Name ist übrigens von mir selbst “erfunden” !!! Es ist auch sehr empfehlenswert, wenn ihr zwar zwei unterschiedliche aber ähnliche Boilies verwendet. Hier in diesem Fall Garnelocrab und in der Mitte ein Fischboilie.

 Variante 8

Einer der für mich persönlich besten Varianten ist und bleibt der Naturködermix. Dem sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Da kann man von der Kichererbse über Hartmais bis hin zu Weintraube oder Kirsche alles ans Haar binden, was einem so in die Quere kommt. Ihr werdet erstaunt sein,  was der Karpfen alles so frisst. Klar ist der Renner immer noch der aufgekochte Hartmais und die Tigernüsse. Diese nehmen im Übrigen auch sehr gern die “Raketen”unter den Karpfen. Die Grasskarpfen !!!!  Das Foto zeigt ein Mix aus Tigernüsse, Mais, Rosine und als Trumpf eine braune Styropurkugel als Auftrieb. Dieses kann natürlich auch ohne Auftrieb angeboten werden. Wobei ein ganz kleiner Fruchtoilie auch ganz hilfreich sein kann.

Ihr merkt, dass die Vielfalt hier sehr gross ist. Probiert einfach mal was Neues aus. Das die Bisse ausbleiben liegt nicht immer nur am Wetter oder an der Jahreszeit sondern manchmal nur am Köder. Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, die hier nicht aufgezählt worden sind. Es gibt auch noch die Möglichkeit, den Boilie mit einer leckeren Teigmasse zu umhüllen. Der Teig kann auch noch zusätzlich gedippt werden usw. Wenn Ihr noch positive Erfahrungen gemacht mit einer bestimmten Kombi, dann schreibt uns auf unser Forum, wenn ich Euer “Geheimnis” preisgeben wollt.  ;-) ))

Carpfisher.info wünscht wie immer

                                                                “Petri Heil”